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Willkommen auf der deutschen Alan Rickman Seite !
Es war soweit: der letzte Teil der HP-Filme ist gestartet. Auf der Seite findetIhr ein paar Fotos von der Premiere.
Bild des Tages : Alan und Kate Winslet

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New – Alan Rickman (Juli 2011)

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Hier eine neue Biographie (Munzinger Archiv):
Alan Sidney Patrick Rickman wurde am 21. Febr. 1946 als zweites von vier Kindern in Acton (n. a. A. Hammersmith) in West London geboren. Seine Eltern waren irischer und walisischer Abstammung.
1957 gewann R. ein Stipendium für die West London Latymer Upper School in Hammersmith, wo er regelmäßig in Schultheatervorführungen mitwirkte. Anschließend studierte er bis 1968 Grafik-Design am Chelsea College of Art, trat aber weiter mit Amateur-Theatergruppen auf. Mit einem Stipendium ließ er sich ab 1972 an der Royal Academy of Dramatic Art (RADA) drei Jahre in der Schauspielerei ausbilden.
Im Anschluss an sein Grafik-Studium hatte R. zunächst in London (Soho) eine Designfirma gegründet, bevor er sich 26-jährig für die Schauspielkarriere entschied. Nach dem Abschluss an der RADA spielte er zunächst an verschiedenen Repertoire-Theatern und reiste durch Großbritannien. 1978 wurde R. für zwei Spielzeiten Mitglied der Royal Shakespeare Company in Stratford upon Avon. Anschließend spielte er wieder auf Bühnen in ganz England und begann Ende der 70er Jahre, auch im Fernsehen aufzutreten. 1980 erhielt er eine Rolle in der Zola-Verfilmung “Thérèse Raquin”, und mit der Rolle eines schmierigen Politikers in der BBC-Serie “The Barchester Chronicles” (1984) wurde er einem größeren Publikum bekannt.
Einen wichtigen Wendepunkt in R.s Karriere markierte seine Rolle als Vicomte de Valmont in der Bühnenfassung des Romans “Les Liaisons Dangereuses” (dt. Gefährliche Liebschaften), die in Europa und in den USA Erfolge feierte. R. wurde daraufhin für die Rolle des intelligenten Terroristen Hans Gruber in dem Actionrenner “Die Hard” (1988; mit Bruce Willis) verpflichtet. Damit war für R. die Tür zum Filmgeschäft geöffnet. Nach einigen weniger erfolgreichen Produktionen kam 1991 der Abenteuerfilm “Robin Hood: Prince of Thieves” (mit Kevin Costner) in die Kinos, in dem R. die Rolle des grausamen Sheriff of Nottingham überzeugend umsetzte. Trotz seiner Erfolge im Schurken-Fach, versuchte sich R. gegen diese Typisierung zur Wehr zu setzen. So trat er z. B. in Anthony Minghellas Liebes- und Geistergeschichte “Truly, Madly, Deeply” (1991) als verstorbener Geliebter auf.
1995 spielte R. unter der Regie von Ang Lee einen ritterlichen Colonel in der Jane-Austen-Verfilmung “Sense and Sensibility”. Im Jahr darauf war er in der von Kritikern gelobten Fernsehserie “Rasputin” in der Hauptrolle zu sehen. In Neil Jordans großer Filmbiographie “Michael Collins” (1996) mimte R. Collins Gegenspieler, den irischen Politiker und späteren Präsidenten Eamon de Valera. 1997 entstand R.s erste Regiearbeit “The Winter Guest” (mit Emma Thompson und Phyllida Law), in der er u. a. von einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung erzählte. Seine komische Seite präsentierte R. in der Science-Fiction-Satire “Galaxy Quest” (1999) als einer von vier alternden Fernsehstars einer ehemals populären Science-Fiction-Serie, die von naiven Aliens engagiert werden, ihnen im Kampf gegen Weltraumpiraten zu helfen. Ebenfalls komödiantisch, allerdings mit melodramatischen Einsprengseln, war der Film “Blow dry” (2001) über nationale Friseurmeisterschaften in einem provinziellen englischen Städtchen und das Zusammentreffen von einem früheren Meisterfriseur (verkörpert von R.) und seiner früheren Frau, ebenfalls eine begabte Friseuse.
Seine Bekanntheit konnte R., der neben dem Film immer wieder Theaterprojekte wie Shakespeares “Antony and Cleopatra” (1998), Samuel Becketts “Play” (2000; für das Fernsehen) und Noel Cowards “Private Lives” am Albery Theatre (2001) verfolgte, ab 2001 mit seiner Rolle in den Verfilmungen der Harry-Potter-Romane von Joanne Rowling noch weiter steigern. Als strenger Professor Snape machte R. dem jungen Zauberschüler Harry Potter, der schwierige Abenteuer zu bestehen hat, den Schulalltag schwer.
Bühnenrollen (u. a.) in: “Les Liaisons Dangereuses”, “The Lucky Chance”, “The Seagull”, “Tango at the End of Winter” (91), “Hamlet” (92), “Antony and Cleopatra” (98), “Private Lives” (01-02).